Das ist unser letzter Artikel für einige Zeit, daher geben wir Dir nochmal den aktuellen Stand bevor wir in die Wüste verschwinden:
Wir hatten gestern Abend einen möglichst abgelegenen Ort gesucht um unseren Generator betreiben zu können ohne die Bewohner der Gegend mit 90 db zwangszubeschallen. Deshalb standen wir inmitten riesiger Weiden, soweit das Auge reichte waren keine Häuser zu sehen, nur flaches Land und nicht enden wollende Straßen.
Am heutigen Morgen wollten wir weiter fahren, doch reagierte unser Truck überhaupt nicht, denn die Batterie war leer. Wie sich später herausstellen sollte hatte sie einen Fehler und entlud sich selbst wenn keine Verbraucher angeschlossen waren.
Unglücklicher Weise hatten wir die zweite Batterie an der unser Kühlschrank und die Innenbeleuchtung angeschlossen sind, ebenfalls relativ stark entleert, sodass auch die Überbrückung nicht genug Strom liefern konnte um den Motor zu starten. Deshalb starteten wir unseren Generator, um mit Hilfe unseres Batterieladegerätes genug Strom in die Batterie laden zu können. Nach etwa 2 Stunden versagte der Generator den Dienst und ließ sich auch nicht mehr starten.
Murphy schickt seine Grüße. Auch ein dreifaches Sicherheitsnetz kann reißen.
Kurz nach dem Versagen unseres Generators konnten wir am Horizont eine Staubwolke erkennen. Nach einer Weile erkannten wir, dass sich uns ein Junge, nennen wir ihn Jack, auf seinem Motorrad näherte. Jacks Motorrad war etwa 50cm hoch und selbst gebaut oder inzwischen so oft auseinander gelegt worden, dass es aussah wie selbst gebaut. Und es hatte keine Batterie, weshalb eine Überbrückung ausschied um unser Problem zu lösen. Aber vermutlich hätte eine so kleine Batterie sowieso nicht gereicht den Truck zu starten.
Jedenfalls stellte sich schon nach 5 Minuten heraus, dass Jack der erste Australier war den wir auf unserem Weiten Weg getroffen haben, der von Hilfsbereitschaft nicht viel hielt. Ein denkbar schlechter Zeitpunkt für uns, auf einen opportunistischen gierigen kleinen Junkie zu treffen, weshalb wir vorgaben völlig abgebrannte Touristen zu sein, die selbst auf der Suche nach Arbeit wären. Daraufhin wollte er wissen wieviel Benzin noch in unserem Tank sei...
Als er begann in unseren Truck zu steigen und nach verwertbaren Wertsachen Ausschau zu halten, beschlossen wir unseren ursprünglichen Plan zu ändern und nicht auf vorbeifahrende Anwohner zu warten oder uns zu trennen um Hilfe zu holen sondern den Truck die Straße hinunter zu schieben um ihn mit etwas Glück auf der leicht abschüssigen Straße bzw Schotterpiste starten zu können. Das ist die passende Stelle zu erwähnen, dass unser Truck ohne Benzin und Wasser etwa drei Tonnen schwer ist, und dass Jack auch auf mehrfaches Nachfragen keine Anstalten machte uns zu helfen. Er bot uns aber an, sich ans Steuer zu setzen und ihn zu starten...
Statt uns zu helfen fuhr er mit seinem Schrotthaufen um uns herum während wir versuchten diesen Koloss in Bewegung zu halten und versuchte uns zu überzeugen, dass uns in dieser Gegend niemand helfen würde ohne dass wir dafür Geld bezahlten. Er bot zwar an seine Brüder zu holen, aber er habe - leider, leider - nicht genug Benzin im Tank um nach hause zu fahren. Der Kleine begriff erst, dass seine Erpressungsversuche nicht fruchten würden als ich ihm davon erzählte, dass wir in Irland einmal mit einem voll beladenen 2,5 Tonnen schweren Mercedes liegen geblieben waren und das Auto 10 km weit zur nächsten Werkstatt schieben mussten, weshalb uns läppische vier Kilometer nichts ausmachen würden. Glücklicher Weise gelang es uns schon nach zwei Kilometern den Truck zu starten und offen gestanden haben uns diese zwei Km bereits ganz gewaltig etwas ausgemacht. Jack war dagegen sichtlich enttäuscht darüber uns nicht mehr in der Hand zu haben.
Unglücklicher Weise schafften wir es nur bis zur nächsten Kreuzung, offensichtlich lieferte die Batterie nicht genug Strom. An dieser recht belebten Straße allerdings halfen uns gleich mehrere Bewohner, und schließlich gelang es uns mit Hilfe eines alten Automechanikers die Batterie soweit zu laden, dass wir es bis zur nächsten Werkstatt für Autoelektrik schafften.
Was unseren Generator betrifft – mehrmaliges Zerlegen hat keine neuen Ergebnisse geliefert, möglicherweise liegt es an der Zündkerze, aber hier Ersatz zu bekommen ist nicht ganz trivial. Wir schlagen uns also erneut mit unserem Strom-Problem herum.
In gewisser Weise sind wir froh, dass uns diese Panne jetzt passiert ist und nicht erst hinter Adelaide. Erstens bist Du in den Menschenleeren Weiten der Wüste jedem hilflos ausgeliefert der Dir über den Weg läuft, zweitens ist der Truck dann etwa 200Kg schwerer und drittens sind zwei Kilometer ein Witz gegen das was uns erwartet, wenn wir im Outback eine Panne haben. In der Wüste braucht jeder von uns etwa 10 L Wasser pro Tag um zu überleben, und das ohne jede körperliche Anstrengung. Es ist leicht zu errechnen wie lange wir durchhalten würden, wenn wir eine solche Panne weit ab von besiedeltem Gebiet hätten. Wir ziehen also zwei Sicherheitsvorkehrungen zusätzlich ein und prüfen die Funktion unseres Satelliten-Telefons regelmäßig.
Nichtsdestotrotz, ein Junkie wie Jack der etwas älter ist, etwas kräftiger gebaut und nicht alleine – letztlich gibt es in solchen Situationen keine Sicherheiten, nur Wahrscheinlichkeiten. Und das ist es, was das Abenteuer einer solchen Expedition auch ausmacht.
Offenheit
Knapp drei Wochen sind wir nun in Australien und es ist an der Zeit zu beschreiben, was uns an der australischen Mentalität am deutlichsten auffällt.
Zuallererst müssen wir als Deutsche die Offenheit und Herzlichkeit der Australier bemerken. Stehst Du mit suchendem Blick und einer Karte am Straßenrand dauert es keine zwei Minuten bis sich eine Traube von Australiern um Dich gebildet hat, von denen jeder in eine andere Richtung zeigt und Dir in jedem zweiten Satz Fragen stellt dazu woher Du kommst, wie lange Du bleibst und ob es Dir hier gefällt. Kurz danach kommen dann die Empfehlungen, wohin Du unbedingt auch noch reisen solltest.
Was die Offenheit der Australier ebenfalls gut beschreibt ist unsere Fahrt in die Innenstadt von Melbourne: Da wir mit einer Menge Equipment unterwegs sind werden wir oft darauf angesprochen, was wir produzieren oder für wen wir arbeiten. Nach und nach klinkten sich immer mehr Mitfahrer ins Gespräch ein und diskutierten die schönsten Plätze von Melbourne, als wir an unserer Haltestelle Ausstiegen diskutierte bereits der gesamte Wagon über die schönsten Orte in Melbourne und wir hatten wirklich Schwierigkeiten uns aus dem Gespräch ausklinken zu können.
Das ist im übrigen etwas was wir uns immer häufiger fragen: wie bekommen die Menschen hier je irgendetwas erledigt?
Gastfreundlichkeit
Da unser Schiff mit all dem Equipment noch immer auf sich warten lässt sind wir auf Strom von außerhalb angewiesen. Das wichtigste Equipment wie Foto- und Filmkamera haben wir zwar dabei, aber die Akkus müssen natürlich auch geladen werden.
Wir hatten aber inzwischen schon mehrmals das Glück, dass uns ein freundlicher Australier, mit dem wir an unmöglichen Orten ins Gespräch gekommen sind, ein Kabel vom Haus zum Truckaus eingeladen hat.
Gestern haben wir auf diesem Weg Ian und seine Frau kennen gelernt. Ian ist Accountant in Melbourne und lud uns zu einer Tasse Tee und zu einer Rundfahrt in seinem alten Mercedes ein, weil man Melbourne einfgach bei Nacht gesehen haben muss. Während der Fahrtsprachen wir über die Mentalität der Australier und weshalb manche Dinge anders laufen als in anderen Ländern. Die Herzlichkeit der Menschen hier macht verständlich weshalb Australien eines der beliebtesten Auswanderungsländer der Welt ist. Bisher kamen bereits 9 Millionen Menschen nach Australien. Es ist ein leichtes mit Australiern ins Gespräch zu kommen, nein man wird eigentlich sofort angesprochen und in ein Gespräch verwickelt. Wer mit sich mit Smalltalk schwer tut bekommt hier einen Intensivkurs.
No worries man
Mit diesem Satz könnte man die Einstellung der Australier auf den Punkt bringen. Über Kleinigkeiten z.B. im Straßenverkehr wird sich hier nicht geärgert. Ist ein Fahrstreifen auf einem Freeway zugeparkt wird einfach darum herum gefahren. Die Hupe im Auto ist für die Australier zum Grüßen gedacht, weniger zur Ermahnung von anderen Autofahrern. No worries scheint mir hier mehr als nur eine Phrase zu sein die fast an jedem Gesprächsende benutzt wird. Es ist die Erkenntnis dass man die Kleinigkeiten die im Leben schief laufen ruhig auch mal schief laufen lassen kann. Sorgen sollte man sich eher über die wichtigen Dinge machen. Und wichtig ist hier nicht viel. No worries eben.
Da wir eben eine Frage dazu erhalten haben nochmal eine kurze Einführung in unser Blogsystem:
Da wir vermutlich anders als geplant nicht im regelmäßigen Rhythmus von etwa zwei Wochen den Blog aktualisieren können werden, sondern sehr unregelmäßig sehr viel an Material auf einmal hochladen werden, ist es für euch bequemer, den RSS-Feed unseres Blogs zu nutzen als immer wieder vorbeizuschauen.
Was ist ein RSS-Feed?
Wenn Du rechts in der Navigationsleiste nach unten scrollst siehst Du einen Menüpunkt XML Feeds. Wenn Du dort unter RSS 2.0 auf Einträge klickst kannst Du aus dem sich dann öffnenden Fenster oben aus der Adresszeile Deines Browsers die Adresse des RSS-Feeds kopieren.
Die fügst Du in Deinen Newsreader ein, z.B. Thunderbird oder Firefox. Dann wirst Du automatisch informiert sobald es auf unserer Seite was neues gibt.
Außerdem bitte die Navigationsleiste ganz oben am Bildschirm beachten. Hier kannst Du zwischen unseren Blog-Rubriken wechseln. Wenn Dich z.B. nur unsere Audiofiles interessieren, dann ist der Audioblog das richtige.
Du kannst Dich auch in unserem Blogprogramm registrieren und uns Kommentare hinterlassen oder dem Autor eines Eintrags eine Mail schreiben.
Eine kurze Statusmeldung:
Wir sind seit rund einer Woche in Melbourne, sammeln Material, schreiben Texte uvm.
Allerdings ist es uns noch nicht gelungen eine stabile Internetverbindung zu organisieren mit der wir auch Aktualisierungen an der Website vornehmen und Bilder hochladen können, geschweige denn Videos.
Ein bisschen müsst Ihr Euch also noch gedulden, aber soviel können wir schon versprechen, es lohnt sich!
no worries,
Marco & Christian
Link: http://www.weiterweg.org
Wir wollen auch hier im Blog auf unsere Online-Praktika hinweisen und erklären, wie das genau funktioniert.
Während unserer Produktionsphase in Australien ist unser Büro in Deutschland nur sporadisch besetzt. Deshalb macht es wenig Sinn, ein klassisches Praktikum zu vereinbaren. Wir bekommen aber viele Anfragen bezüglich Praktika, Bewerbungen etc.
Durch einen unserer ehemaligen Praktikanten (guter Mann, Grüße an Hanno) sind wir aber auf die Idee gekommen, Online-Praktika anzubieten.
Was kannst Du Dir darunter vorstellen?
Du bekommst Material zur Einarbeitung von uns zugestellt (Videoschulungen zu den Programmen mit denen Du arbeitest, Tutorials zu Deinen Aufgaben, Paper die Dir die Struktur und die Planung für das Projekt erklären)
Je nachdem welcher Bereich Dich interessiert bekommst Du in den ersten Wochen eine Schulung für bestimmte Bereiche, vergleichbar mit einem Fernstudium
Wenn Du Dich in einem Thema langsam sicherer fühlst bekommst Du einen eigenen Aufgabenbereich, (z.B. den Aufbau einer eigenen Website mit einem Thema das Dich interessiert oder ein Thema zu dem Du recherchieren und Artikel verfassen kannst.)
Die Abstimmung über Deine Aufgaben machen wir per Telefon, Mail und über ein Onlinetool.
Nach unserer Rückkehr schließt sich ein Präsenzpraktikum an, in dem Du mit uns gemeinsam Deinen Aufgabenbereich optimierst und einen genauen Einblick in unsere Arbeitsweisen und Abläufe bekommst. Außerdem kannst Du dann in alle anderen Bereiche in denen wir Arbeiten Einblick bekommen.
Vorteile für Dich:
Vorteile für uns:
Mögliche Aufgabenbereiche:
Natürlich bekommst Du wie für ein Praktikum üblich ein ausführliches Praktikumszeugnis. So wie Du das vielleicht auch schon kennst werden darin Deine Aufgabenbereiche beschrieben und eine Beurteilung gegeben.
Benötigte Unterlagen:
Wir freuen uns auf Deine Bewerbung per email an: webad@weiterweg.org
Der internationale Airport in Melbourne ließ nicht gerade eine Millionenstadt erwarten. Abgeholt wurden wir von Claudia von Car Connection. Nachdem wir den ganzen Papierkram erledigt hatten hat uns das CarConnections-Team erst einmal zu einem gemütlichen Wilkommens-Essen eingeladen. Wir konnten das erste Mal die australische Küche genießen und konnten den Abend nach den zwölf Stunden Flug von Hong Kong gemütlich ausklingen lassen.
Besonders dankbar waren wir für das sehr gute Menü im Stammlokal der drei Auswanderer Claudia, Norbert und Heinz von unserer Autovermietung, da das was Cathay Pacific zum Frühstück serviert hat nur im Vollrausch noch als essbar zu bezeichnen wäre.
Am nächsten Morgen hatten wir ausführlich Zeit den Bushcamper genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Wort Bushcamper beschreibt unseren Fahr-, Arbeits-, und Schlafraum für die nächsten 6 Monate sehr gut. Er ist darauf ausgelegt im Bush vorwärts zu kommen, egal ob auf Straßen oder abseits von der Zivilisation. Ausreichend Platz für unser Foto- und Filmequipment bleibt eigentlich nicht.
Der Toyota fährt sich wie ein Truck, auch der Sound und Spritverbrauch erinnern an ein sehr viel größeres Fahrzeug. Aber dafür wird uns diese Asphalt-Gämse hoffentlich auch auf dem entlegensten Offroad-Track nicht im Stich lassen.
Solange das Schenker-Schiff mit unserem Stromgenerator und anderer Ausrüstung noch auf sich warten lässt sind wir dankbar für die beiden verbauten Batterien und den Gasgrill im Bushcamper. Das Fahrzeug ist so wie man es sich vorstellt: laut, groß und mit einem ausklappbaren Dach. Und einem großen Rammgitter, denn die Kängurus sind hier nicht nur sehr zahlreich sondern verhalten sich auch nicht besonders clever wenn sich ein Auto nähert.
Die Lebenserhaltungskosten in Hong Kong sind überraschend gering, wenn man einbezieht, dass es sich um eine der teuersten Städte Asiens handelt. Für eine sehr reichliche Mahlzeit sollten etwa zwei bis vier Euro eingerechnet werden, wobei 20 Hong Kong Dollar (HKD, entspricht rund zwei Euro) im Regelfall genügen. Obwohl wir erwartet hatten, für Europäer ungewöhnliche Geschmäcker austesten zu können wurde in den meisten Restaurants nur ein wenig anders gewürzt als in Europa üblich, nur einmal hatten wir ein Gericht bestellt das auch mit bestem Willen nicht über den Gaumen zu bekommen war.
Dabei müssen wir natürlich auch darauf hinweisen, dass wir gezielt in sehr abgelegenen Restaurants waren, die von vielen Chinesen besucht wurden und westlich orientierte Touristen-Restaurants gemieden haben. Auch die teureren Restaurants in besseren Lagen haben wir gemieden.
Eine besondere Erwähnung verdient die asiatische Version von Subways: in einigen Ubahnstationen fanden wir eine Fastfood-Kette, die uns beide sofort begeistert hat. Sechs verschiedene, typisch asiatische Zutaten können hier in beliebiger Kombination gewählt werden, dazu wählt man eine von sechs Reissorten. Was man dann in die Hand gedrückt bekommt sieht ein wenig aus wie ein Reissandwich, in der Mitte die gewählten Zutaten, darum herum gepresst der Reis. Schmeckt hervorragend, ist gesund und billig. Fastfood in der besten Form die man sich wünschen kann.
In Hong Kong wird Kantonesisch gesprochen, das sich von der Amtssprache Chinas, Mandarin, für einen Europäer nicht wirklich unterscheiden lässt. In U-Bahnen wird jede Station in Kantonesisch, Mandarin und Englisch angesagt, auch die meisten Schilder sind auf Englisch und Kantonesisch. Anders wäre man in dieser Stadt auch hoffnungslos verloren, denn unsere Erfahrung konnte die Behauptung vieler Reiseführer, in Hong Kong werde meist fließend Englisch gesprochen, nicht bestätigen. Das mag auch daran gelegen haben, dass wir uns nicht auf die Touristenattraktionen beschränkt haben. In jedem Fall waren wir sehr dankbar für die englische Kolonialzeit.
Trotz der Sprachbarrieren sind die Hong Kong Chinesen sehr hilfsbereit und in der U-Bahn kann man fast immer mit einem anderen Fahrgast ins Gespräch kommen sofern er die gleiche Sprache spricht.
Auf der Straße versinken die Menschen dagegen in der Anonymität. Unglaubliche Mengen von Menschen drängen sich durch die Straßen, aber als durchschnittlich gewachsener Europäer erkennt man sich über die Köpfe der Einheimischen hinweg leicht und es fällt leicht sich zu orientieren... ![]()
Link: http://www.hkbudgethostel.com/
Unsere Unterkunft in HongKong war ein Glücksgriff. Jacky, der Besitzer des Hostels, nimmt sowohl HKD als auch USD. Das Hostel liegt in einer sehr - sehr - belebten Gegend von Hong Kong, auf der nördlichen Halbinsel. Um das Hotel herum ist Hong Kong rund um die Uhr aktiv, aber das ist Hong Kong fast überall. Es empfiehlt sich also eines der Zimmer mit innen liegendem Fenster zu nehmen. Darunter ist zu verstehen, dass jedes Zimmer immer auch ein Fenster hat, die meisten Fenster aber nur auf einen Schacht hinaus führen der als Abluftkanal für die Klimaanlage dient.
Das Hostel und die gesamte Gegend ist für einen Europäer zuerst etwas gewöhnungsbedürftig. Und sicher, empfindlich in jedem Sinne des Wortes sollte man nicht sein. Aber dann ist vermutlich Hong Kong nicht die richtige Stadt für eine Reise.
Jackys Hotel ist in jedem Fall sehr sauber, worauf er auch großen wert legt, das Wasser immer stark gechlort, liegt direkt an der U-Bahn, ist sehr günstig und relativ sicher wenn man viel teures Equipment mit sich herumschleppt. Außerdem gibt es kein besseres Viertel um Hong Kong erleben.
Jacky bietet in seinem Büro auch Zugriff aufs Internet, und zwar gratis. Sollte man länger in Hong Kong bleiben wollen ist der Preis pro Nacht sicher verhandelbar, auch wenn der Preis von 16 US$ günstig erscheint ist er für Hong Kong sicher im oberen Bereich. Zumindest in diesem Viertel...
Eine genauere Beschreibung zum Hostel, Lage und Adressen findest Du in unserem Reiseführer-Blog.